Johann Friedrich Herbart vor einem stilisierten Globus

Arbeitsstelle Herbartianismus

Johann Friedrich Herbart vor einem stilisierten Globus
Grafik: Christian Lübbering

Anliegen

Die Arbeitsstelle für Internationale Herbartianismusforschung leistet und unterstützt Grundlagenforschung zum pädagogischen Herbartianismus, jener heterogenen pädagogischen Strömung, die sich in der Nachfolge des bedeutenden Pädagogen und Philosophen Johann Friedrich Herbart (1776-1841) herausbildete und in pädagogischer Theorie und Praxis weltweit an Einfluss gewann. Diese wissenschaftliche Schule trug wesentlich zur Anerkennung der Pädagogik als eigenständige akademische Disziplin bei und bereiteten den Boden für die fachliche Ausdifferenzierung der heutigen Erziehungswissenschaft.  VertreterInnen herbartianischer Ansätze gelang zudem auf erziehungswissenschaftlicher Ebene, aber auch hinsichtlich ihrer praktisch-pädagogischen Innovationen – z.B. Schulgründungen, universitäre Lehrerbildungskonzeptionen, Engagement auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung oder in den Feldern der Sozialpädagogik – eine internationale Vernetzung, die in ihren Ausmaßen noch unzureichend untersucht ist.  

In diesem Fokus stellt sich die Arbeitsstelle insbesondere zwei Aufgaben:

  • Grundlagenforschung: Initiierung, Durchführung und infrastrukturelle Unterstützung
  • Internationale Vernetzung: Anbahnung und Koordinierung internationaler Kooperationen                 und Kommunikation

Als ein Angebot der infrastrukturellen Unterstützung von Grundlagenforschung stehen Ihnen auf den Seiten der Arbeitsstelle drei Instrumente zur Online-Recherche zur Verfügung

Professur Historische Pädagogik und Globale Bildung
Katja Grundig de Vazquez, Dr.
Person
Am Planetarium 4
07743 Jena