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Lehrprofil


 

Die Professur ist im Bereich der Lehre eingebunden in

  • den BA Erziehungswissenschaft - Kernfach und Nebenfach
  • das Jenaer Modell der Lehrerbildung.


Die Professur ist in besonderer Weise mitverantwortlich für

  • den Master-Studiengang "Bildung - Kultur - Anthropologie" und
  • das Studienprogramm im Kolleg "Globale Bildung"


Einige ergänzende Informationen zum:

Master-Studiengang "Bildung - Kultur - Anthropologie"

Die Entwicklung des forschungsorientierten Master-Studiengangs "Bildung - Kultur - Anthropologie" hat sich in den Jahren 2006 und 2007 parallel zu dem Ausbau des Forschungsschwerpunkts "Laboratorium Aufklärung" vollzogen.

Die Professur für Historische Pädagogik und die für Allgemeine Pädagogik (Prof. Dr. Michael Winkler), die für Vergleichende Pädagogik (JProf. Dr. Karsten Kenklies) sowie die Professur für Erwachsenenbildung (Prof. Dr. Käthe Schneider) sind für die pädagogische Grundausrichtung zentral verantwortlich.

Dieser MA "Bildung - Kultur - Anthropologie" ist mit seinem fachlichen Kern erziehungswissenschaftlich ausgerichtet und zugleich im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften interdisziplinär (sowie fakultätsübergreifend) angelegt.

Beteiligt sind die Evangelische Theologie, die Altertumswissenschaften, die Germanistische Literaturwissenschaft, die Kulturwissenschaft, die Politikwissenschaft und die Soziologie.

Das Ziel des Studiengangs besteht in der Erkenntnis der fun­damentalen Bedeutung, die das Bildungsdenken in seiner historischen Entwicklung für das moderne Selbstverständnis des Menschen hat.

Im Hintergrund steht die Frage, wie die Leitidee "Bildung" konzeptionell und normativ Entwicklungs- und Lernprozessen zugrunde gelegt wird, die gesellschaftlich, kulturell, aber auch individuell ausgelöst und organisiert werden.

Bildung wird dabei verstanden als eine Heraus­forderung, die durch den normativen Anspruch der Aufklärung ihre entscheidende Zuspitzung erfahren hat: der auf sich selbst verwiesene "freie" Mensch steht vor der Aufgabe, sich reflexiv zu seinen Begrenzungen und Möglichkeiten zu verhalten und in diesem Rahmen eine entsprechende Urteilsfähigkeit auszubilden.

Dies alles geschieht in einem globalen Horizont, der unter anderem von der UNESCO repräsentiert wird.

Dieser Studiengang wird im Rahmen des "Instituts für Bildung und Kultur" (IBK) als eine Ausgangsbasis dafür gesehen, sich in den derzeit breit diskutierten Zusammenhang einer "Education for all" mit einer auf den Zusammenhang von Bildung und Kultur bezogenen Perspektive einbringen zu können.